Autor: Sean Coughlan
ISBN-13: 9783421044396
Einband: Gebunden
Seiten: 288
Gewicht: 400 g
Sprache: Deutsch

Das kleine Buch vom Schlafen; Von Bettgeflüster bis Schäfchenzählen ; Aus d. Engl. v. Kuhlmann-Krieg, Susanne; Deutsch; , mit Abbildungen, 6 schw.-w. Abb. -

Das kleine Buch vom Schlafen

Sie erhalten für diesen Artikel

Bücher Thöne Punkte: 16

 Gebunden
Sofort lieferbar | * inkl. MwSt ggf. zzgl. Versandkosten
17,99 € 8,09 € *
Gebraucht - Sehr gut
Mängelexemplar
Ungelesenes vollständiges Exemplar in sehr gutem Zustand mit leichten Lagerspuren als Mängelexemplar gekennzeichnet
Ein vergnügliches Kopfkissenbuch für müde Häupter
Erquickender Schlaf ist eine Wohltat. Was aber wissen wir schon über diese menschliche Universalerfahrung? Warum sehnen wir uns nach nichts mehr in unserem hektischen Leben als nach Schlaf und behandeln ihn doch so schäbig, indem wir an ihm sparen, wo wir nur können? Sean Coughlan nimmt uns mit auf eine Reise durch das Reich des Schlafens. Angefangen bei einer kurzen Geschichte des Betts und des Pyjamas über das Vergnügen, sich im Schlaf querzulegen, unmännliche Kissen und die Frage, wie Astronauten die Nacht in der Schwerelosigkeit verbringen, bis hin zu Schnarchen, Alpträumen und anderen unliebsamen nächtlichen Begleitern zeigt er uns mit Geist und Witz die Sonnen- und Schattenseiten unserer allnächtlichen Gewohnheiten auf.

"Das amüsante und kluge Loblied auf den Moment, wenn die Lider schwer werden und die Gedanken träge, gehört auf den Nachttisch jeder Schlafmütze." (Generalanzeiger Journal, 04./05.12.10)
Sean Coughlan ist Journalist bei der BBC. Seit Kindheitstagen hegt er eine tiefe Abneigung dagegen, früh aufzustehen. Als Vater von drei kleinen Kindern hat er mehr denn je ein Interesse daran, genügend Schlaf zu bekommen. Sean Coughlan lebt mit seiner Familie in London.
EINLEITUNG
Zum Lob des Schlafens
Schlaf ist für den modernen Menschen zu einer Obsession geworden. In unserer überbevölkerten, permanent gehetzten Welt gibt es wenig, wonach wir uns mehr sehnen als nach Schlaf. Wenn uns die Zeit davonläuft, kommt unser Schlaf zu kurz, dann werden Müdigkeit und Schlafmangel zu täglicher Selbstkasteiung.
Größer noch wird die Narretei dadurch, dass Schlaf uns doch eigentlich einen so ungeheuren Genuss verschaffen kann. Er ist das schönste und geheimnisvollste Geschenk der Natur; eine unerschöpfliche Quelle der Ruhe und Erholung, selige Verschnaufpause in dem hektischen Getriebe und Gestrampel allerorten. Statt am Schlaf zu sparen, sollten wir ihn in vollen Zügen genießen.
In einer ausgebrannten Rund-um-die-Uhr-Kultur ist Schlaf das letzte kühle Fleckchen weichen, saftig-grünen Grases, ein Ort, an dem man verschnaufen und den Blick zum Himmel richten kann. Schlaf ist ein essenzieller Teil des menschlichen Lebens. Er scheint das einzig verbliebene Daseinsstadium, in dem niemand von Ihnen erwartet, dass Sie arbeiten oder einkaufen.
Warum behandeln wir den Schlaf so schäbig? Warum kosten wir ihn nicht aus, genießen seine Annehmlichkeiten, machen uns kundig über seine Geschichte, Kultur und Bedeutung? Wenn Schlaf zu Restaurantpreisen gehandelt würde, hätten wir womöglich Schlafgourmets und Schlafrezepte, die unseren nächtlichen Schlummer zu einem epikureischen Großereignis machten. Stattdessen stutzen wir am Schlaf herum, knapsen ihn uns ab, versuchen, ohne auszukommen.
Es ist nicht so, als hätten wir keine Ahnung von den Folgen. Welche Gefahren es mit sich bringt, wenn man nicht genug schläft, ist kein Geheimnis. Kaum ein Monat vergeht, ohne dass irgendeine medizinische Studie den körperlichen Schaden aufzeigt, der uns durch zu wenig Schlaf entsteht. Schlafmangel macht uns ängstlich und reizbar, und er beeinträchtigt unsere Konzentrationsfähigkeit. Weniger als fünf Stunden Schlaf lassen einen bei der Durchführung einfacher Aufgaben aussehen, als wäre man volltrunken. Nicht genügend Schlaf über einen längeren Zeitraum erhöht das Risiko für Herzerkrankungen dramatisch; außerdem besteht ein Zusammenhang mit dem vermehrten Auftreten von Übergewicht und Diabetes. Schlafmangel erschwert Lernen und Erinnern.
Warum also gehen wir, wenn wir doch all das wissen, mit unserem Schlaf derart nachlässig um? Wie kriegen wir es fertig, ein solches Katastrophengebiet daraus zu machen - so viele Menschen klagen über Schlafmangel oder Schlaflosigkeit und zunehmend auch über das Problem der Schlafapnoe. Jeder schläft. Vielleicht nicht immer so viel, wie er gerne würde, aber es handelt sich um eine menschliche Grunderfahrung, so instinktgesteuert wie das Atmen. Doch wir haben es hinbekommen, etwas, das uns so selbstverständlich zu Gebote stehen sollte, in ein Problem zu verkehren.
Wir sind mit unserem Schlafverhalten in eine Zwickmühle geraten. Es gibt in unser aller ruhelosem Breitbandleben derart viele Anforderungen und Zerstreuungen, dass wir viel zu spät zu Bett gehen, viel zu früh aufstehen und nie zu dem Mittagsschlaf kommen, den unser Körper als Ausgleich nötig hätte. Als wäre das nicht schon genug, gibt es gegenwärtig die irregeleitete Tendenz, den Schlaf in Verruf zu bringen und seine Verdienste zu leugnen, indem man ihn als Zeitverschwendung, den Feind harter Arbeit und aller Zielstrebigkeit hinstellt. Die Tatsache, dass ausreichend Schlaf eine physische Notwendigkeit ist, und wir an Schlafmangel eher sterben würden als an einem Mangel an Nahrung, scheint niemand zur Kenntnis nehmen zu wollen.
Es ist nicht so, dass wir allzu viel Rechtfertigendes vorbringen könnten, um unseren Verzicht auf Schlaf zu entschuldigen. Man mag Regenwasser privatisiert und die Luft verpestet haben, aber Schlaf gibt es noch immer kostenlos in Hülle und Fülle. Keine Gebühr fürs Auftanken. Schlaf ist ein Gesundbrunnen, der ohne Unterlass sprudelt. Er ist durch und

Zu diesem Artikel ist noch keine Rezension vorhanden.
Helfen sie anderen Besuchern und verfassen Sie selbst eine Rezension.

Schreiben Sie Ihre Meinung
und verdienen Sie sich 10 Bonuspunkte

> neue Rezension schreiben
 

Redaktionelle Rezensionen

"Das amüsante und kluge Loblied auf den Moment, wenn die Lider schwer werden und die Gedanken träge, gehört auf den Nachttisch jeder Schlafmütze." (Generalanzeiger Journal, 04./05.12.10)

Rezensionen

Autor: Sean Coughlan
ISBN-13:: 9783421044396
ISBN: 9783421044396
Verlag: Deutsche Verlags-Anstalt GmbH
Gewicht: 400g
Seiten: 288
Sprache: Deutsch
Sonstiges: Sonstiges