Autor: Christoph Friedrich Weber
ISBN-13: 9783412204945
Veröffentl: 01.03.2011
Einband: Buch
Seiten: 640
Gewicht: 978 g
Format: 230x155x43 mm
Sprache: Deutsch

Zeichen der Ordnung und des Aufruhrs

Symbolische Kommunikation in der Vormoderne
Heraldische Symbolik in italienischen Stadtkommunen des Mittelalters
 Buch
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Aus dem Inhalt:Vorwort
1. Einleitung
1.1 Fragestellung, Forschungsstand und Untersuchungsgegenstand
1.2 Heraldische Symbolik als methodischer Begriff
1.2.1 Das Wappen des Sieneser Popolo als Beispiel für die
Darstellungsmöglichkeiten und Bedeutungsebenen eines kommunalen Wappens
1.2.2 Das Wappen der Mailänder Capitanenfamilie De
Pusterla als Beispiel für die Integration des Phänomens
Heraldik in einen Diskurs der kommunalen Geschichtsüberlieferung
1.2.3 Zusammenfassung
2. Das Hineinwachsen heraldischer Symbolik in Handlungs- und
Bedeutungskontexte symbolischer Herrschaftspräsentation
während des langen 12. Jahrhunderts
2.1 Einleitung: Fahnen als Medien von Triumph und Investitur
2.2 Stationen heraldischer Entwicklung am Beispiel Cremonas
2.2.1 Die kaiserliche Kreuzfahne als Fahne der Kommune
Cremona
2.2.2 Die Wappenlöwen der Porte: Multifunktionalität
zwischen Systematik und Mythos
2.2.3 Zusammenfassung
2.3 Civilia signa und crux et claves in allegorischer Deutung:
Die symbolische Restituierung der Kommune Tortona
durch Mailand im Jahre 1155 und die Verleihung der
Fahne der Römischen Kirche an den Bulgarenzaren
im Jahre 1204
2.4 Kommunale Herrschaftsbildung mit rituell gebrauchten
Fahnen: Genua im späten 12. und 13.Jahrhundert
2.4.1 Einleitung
2.4.2 Die rote Lehnsfahne der Kommune im späten
12. Jahrhundert
2.4.3 Die Georgsfahne als Heerfahne und die Kreuzfahne
der Kommune als Zeichen von possessio et
dominium im frühen 13. Jahrhundert
2.5 Zusammenfassung: Verschiedenheit und Ähnlichkeit der
visuellen Zeichen und symbolischen Gesten
3. Die Zeichen der Ordnung und des Aufruhrs: Heraldische
Symbolik in Podestà-Herrschaft und Parteienkampf im Spiegel
eines Prozesses des 13.Jahrhunderts
3.1 Einleitung: Die Exemplarität eines Aufruhrs im
Spiegel eines Sonderfalls der Überlieferung
3.2 Der Prozeß und seine heraldischen Belege in der
Forschungsgeschichte
3.3 Das Zeugenverhörprotokoll von 1278 als Quelle: Entstehung im Zivilprozeß, Überlieferungs-Chance und Aussagewert in kulturgeschichtlicher Perspektive
3.4 Zwischenbilanz
3.5 Die Zeichen der Ordnung
3.5.1 Der Adler als heraldisches Symbol der Kommune
Todi und die Berufung des Podestà das heraldische
Wissen des Notars Henrigettus Feliciani ...
Das Buch beleuchtet aus kulturgeschichtlicher Perspektive die vielfältigen wechselseitigen Einflüsse von Wappenwesen und italienischen Kommunen in ihrer mittelalterlichen Entwicklungsgeschichte. Von Stadtrechten und Chroniken bis hin zu unedierten Prozessakten werden Zeugnisse der reichen Schriftkultur des kommunalen Italien zum Sprechen gebracht. Das, was diese an Formen und Funktionen heraldischer Symbolik aus eigener Erfahrung beschreiben, normativ festlegen oder historiographisch reflektieren, trägt zu einem vertieften Verständnis von politischer Kultur, Bildlichkeit und Schriftlichkeit im Mittelalter bei.
Autor: Christoph Friedrich Weber
Christoph Friedrich Weber studierte Geschichte, Germanistik und Ev. Theologie und ist wis-senschaftlicher Mitarbeiter am Sonderforschungsbereich 496 Symbolische Kommunikation der Universität Münster.

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Autor: Christoph Friedrich Weber
ISBN-13:: 9783412204945
ISBN: 3412204943
Erscheinungsjahr: 01.03.2011
Verlag: Böhlau-Verlag GmbH
Gewicht: 978g
Seiten: 640
Sprache: Deutsch
Sonstiges: Buch, 230x155x43 mm, Ca. 8 s/w-Abbildungen auf 8 Tafeln