Autor: Arne Duncker
ISBN-13: 9783412173029
Veröffentl: 01.01.2003
Einband: Buch
Seiten: 1189
Gewicht: 1718 g
Format: 238x169x68 mm
Sprache: Deutsch

Gleichheit und Ungleichheit in der Ehe

1, Rechtsgeschichte und Geschlechterforschung
Persönliche Stellung von Frau und Mann im Recht der ehelichen Lebensgemeinschaft 1700-1914
 Buch
Sofort lieferbar | * inkl. MwSt ggf. zzgl. Versandkosten
Die Begründung "männlicher" und "weiblicher" Rechte erfolgte im älteren Recht vorwiegend im Rahmen der persönlichen Ehewirkungen und wurde von dort auf andere Gebiete innerhalb und außerhalb des Familienrechts übertragen. Das Buch untersucht dies Kernstück der Frauenrechtsgeschichte erstmals zusammenhängend. Wie weit weist die jeweilige Norm Frauen und Männern gleiche oder ungleiche Pflichten zu? Aus welchen Gründen geschieht dies, und welche praktischen Konsequenzen hat es im Eheleben. Wie ist diese Lösung im Vergleich mit anderen Lösungen ihrer Zeit zu bewerten?
Quellen - "Eheherrschaft" des Mannes im römischen und kanonischen Recht, Naturrecht und in Ehegesetzen - Geschäftsfähigkeit, Züchtigungsrecht - "Eheliche Pflicht" zum Verkehr - Vergewaltigung in der Ehe - Treue - Wohnortsbestimmung - Ehename - Haushalt - Möglichkeiten individueller Abweichung - Gerichtliche Durchsetzbarkeit - Wurzeln der Gleichheit und Ungleichheit - Gleichheit im Grundsatz, Ungleichheit im Detail.
Das Buch zeichnet die Entwicklung des nachehelichen Unterhaltsanspruchs in der DDR von 1945 bis 1989 nach. Sowohl die Gesetzgebung, die sich in zwei veröffentlichten und mit der Bevölkerung diskutierten Familiengesetzbuchentwürfen zeigte, als auch die Rechtsanwendung sowie die ideologischen Prämissen und deren Ergebnisse werden übersichtlich behandelt. Ein Schwerpunkt der Arbeit fällt auf Fragen der Gleichberechtigung von Mann und Frau. Das nachehliche Unterhaltsrecht der DDR knüpfte sehr strenge Voraussetzungen an die Gewährung eines Unterhaltsanspruches. Der ökonomisch schwächere Ehepartner, häufig die Frau, hatte durch eine Scheidung mit stärkeren finanziellen Einbußen zu rechnen. Der Autor beschäftigt sich mit den Gründen für den restriktiven Charakter des nachehelichen Unterhaltsrechts in der DDR. Die Darstellung der Fälle (Rechtsprechung) und der Diskussionen (Äußerungen aus Leserbriefen und Protokollen) führt das Verständnis der DDR-Führung vom Erziehungszweck des Ehe- und Familienrechts vor Augen.
Autor: Arne Duncker
Editiert von: Stephan Meder, Arne Duncker
Arne Duncker ist Wissenschaftlicher Assistent am Lehrgebiet Zivilrecht und Rechtsgeschichte der Universität Hannover.

Zu diesem Artikel ist noch keine Rezension vorhanden.
Helfen sie anderen Besuchern und verfassen Sie selbst eine Rezension.

 

Rezensionen

Autor: Arne Duncker
ISBN-13:: 9783412173029
ISBN: 3412173029
Erscheinungsjahr: 01.01.2003
Verlag: Böhlau-Verlag GmbH
Gewicht: 1718g
Seiten: 1189
Sprache: Deutsch
Sonstiges: Buch, 238x169x68 mm